Review: Playing for Fun by Tracey Alvarez

Samstag, 19. Dezember 2015


Review zu Band #1 Band #4

“Ford Komeke can’t deny he could use an up-skill in the dating arena. It’s a local in-joke that his game, as far as women go, sucks. Thanks to the meddling of New Zealand’s worst octogenarian matchmaker, he’s got an online dating profile, a new wardrobe, and a haircut from Stewart Island’s sexy hairdresser, Holly Parker. But since he’s well and truly mired in the friendzone with Holly, what’s the harm in exploring his options? A little jealousy could work wonders...”

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Kann aus besten Freunden ein Liebespaar werden? Mit dieser Frage müssen sich Ford und Holly auseinandersetzen, als eine nette ältere Dame beschließt Ford bräuchte nun endlich eine die Frau fürs Leben und Holly als seine beste Freundin würde in der großen weiten Welt des Online Dating wohl eine für ihn finden. Problematisch wird es, als aus ihrer Freundschaft mehr wird, sich ihre Gefühle ändern und auch noch ganz andere Aspekte berücksichtigt werden müssen, wenn es darum geht wie es mit ihnen weitergehen kann. Tracey Alvarez kehrt mit „Playing for Fun“ nach Stewart Island zurück und erzählt endlich die Geschichte von Ford und Holly, die wir beide schon in vorherigen Bänden der Due South Reihe kennen gelernt haben.

Ich mag friends-to-lovers Geschichten sehr gerne. Die Charaktere verbindet hierbei schon so vieles, sie sind vertraut miteinander, kennen den anderen auf einer ganz persönlichen Ebene und haben ein unkompliziertes Verhältnis. Ford und Holly verstehen sich auf einer Ebene, die keine Worte mehr verlangt. Der eine kann die Stimmung des anderen sofort erkennen und weiß auch schon wie er ihn oder sie trösten, aufmuntern oder auch zum Lachen bringen kann. Über das Kennen lernen sind die beiden längst hinaus und können so direkt das sexuelle Knistern erkunden, das sich zwischen ihnen entwickelt. Oder könnten es, wenn sie es sich eingestehen würden.

Während sich Holly über ihre berufliche Zukunft klar werden und eine Entscheidung treffen muss, hat Ford mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, die sein Glück mit Holly zu zerstören droht. Tracey Alvarez bringt hier einen sehr ernsten, tiefgründigen Aspekt ein und gleichzeitig auch einen näheren Einblick in die Kultur der Maori. Das war im ersten Moment unerwartet, hat mich dann allerdings sehr fasziniert und angesprochen. Während es Ford nicht gelingt mit der Vergangenheit und den Entscheidungen seiner leiblichen Mutter Frieden zu schließen, ist sein Zwillingsbruder Harley bereits einen Schritt weiter. Das allerdings macht es für Ford noch schwieriger aus dem vermeintlichen Schatten seines Bruders hervorzutreten. Schon hier sieht man, dass zwischen ihnen eine so viel tiefere Bindung besteht, denn während Ford Holly hilft zu erkennen was sie wirklich möchte, gibt sie ihm die Unterstützung und Liebe mit der er lernt das Geschehene zu verarbeiten. Für beide ist das kein einfacher Weg, ihr Happy End ist dafür umso berührender.

Tracey Alvarez schafft es immer wieder mich in ihre Welt hineinzuziehen. Ich habe das Gefühl, als wäre ich selbst in Neuseeland und als würde ich die Charaktere schon lange kennen. Nicht nur, dass sie mit ihrem Setting für Abwechslung im Contemporary Romance Genre sorgt, sie unterscheidet sich auch im Stil deutlich von den amerikanischen Autorinnen. Sie hat eine so angenehme Art zu schreiben, man kann sich in ihren Büchern verlieren, wohlfühlen und für ein paar Stunden die Welt um sich herum vergessen. Dabei sind es nicht nur bestimmte Ausdrücke, die erkennen lassen, dass die Geschichte in Neuseeland spielt. Es ist schwierig genau zu beschreiben worin der Unterschied liegt, das muss man einfach selbst erleben.

In „Playing for Fun“ stehen zwar Holly und Ford im Mittelpunkt, die Charaktere aus vorherigen Büchern tauchen aber ebenso auf wie neue Personen. Besonders das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern ist schön und es ist als wäre man nie von dort weg gewesen. Wie es für eine Kleinstadt typisch ist kennt jeder jeden und mischt sich in das Leben der anderen auch ein bzw. hat eine Meinung zu Entscheidungen, die andere treffen. Diese freundschaftlichen Neckereien brachten mich immer wieder zum Lachen, schließlich kennen sich viele von ihnen schon seit der Kindheit und können sich den einen oder anderen Spaß durchaus erlauben. Gleichzeitig legt die Autorin die Grundlagen für den kommenden 7. Band und damit für die Rückkehr von Harley. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten und freue mich auf die Geschichte von Harley und Bree.

PS: Worauf wartet ihr noch? Taucht selbst in diese Welt ein und verliebt euch in die Charaktere und Stewart Island. „In Too Deep“, der erste Band der Reihe, ist hier kostenlos erhältlich – und ich verspreche euch, rein lesen lohnt sich!

I received a free copy of this book in exchange for an honest review :)

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