Review: Two-Way Street by Lauren Barnholdt

Dienstag, 27. Mai 2014

©Goodreads.com
 
„There are two sides to every breakup. This is Jordan and Courtney, totally in love. Sure, they were an unlikely high school couple. But they clicked; it worked. They're even going to the same college, and driving cross-country together for orientation. Then Jordan dumps Courtney -- for a girl he met on the Internet.

It's too late to change plans, so the road trip is on. Courtney's heartbroken, but figures she can tough it out for a few days. La la la -- this is Courtney pretending not to care. But in a strange twist, Jordan cares. A lot. Turns out, he's got a secret or two that he's not telling Courtney. And it has everything to do with why they broke up, why they can't get back together, and how, in spite of it all, this couple is destined for each other.“

***

Wenn ich Road Trip höre muss ich immer ganz genau hinsehen, denn von diesem Thema kann ich nicht genug bekommen und habe viel zu wenig dazu gelesen. So war es auch dieser Aspekt, der mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Es hat nicht lange gedauert bis das Buch nicht nur bei mir eingezogen ist, sondern auch gelesen wurde. Neben einem tollen Road Trip und einer schönen Liebesgeschichte, habe ich mir auch humorvolle Momente erwartet, die der Klappentext verspricht. Schlussendlich bleibt vom Road Trip nicht viel übrig. Wir wissen mehr über die Raststätten wo sie Halt machen, als über die Strecke, die sie hinter sich lassen oder die Dinge, die sie sehen. Sonstige Zwischenstopps sind auch nicht geplant und die Aussicht ist wohl auch nicht erwähnenswert. Fernweh kam bei mir zumindest keines auf und nicht nur in dieser Hinsicht hat das Buch komplett versagt.

Der Einstieg gefiel mir noch recht gut und obwohl sich die Autorin so mancher Klischees bediente, hat mich das nicht gestört und man findet schnell in die Geschichte rien. Die Charaktere waren mir sofort sympathisch und die Situation, in der sie sich befanden, ließ eine humorvolle und unterhaltsame Reise erwarten. Courtney und Jordan wollten von Florida aus gemeinsam mit dem Auto zu ihrem College fahren. Hört sich eigentlich nach einem tollen Road Trip an, wäre da nicht die Tatsache, dass Jordan kurz vorher mit Courtney Schluss gemacht hätte.

Besonders gut fand ich es, dass wir beide Perspektiven kennen lernen und so schon recht früh erfahren, was es mit der Trennung auf sich hat. Während wir vom Road Trip selbst zwar nicht viel mitbekommen (ihr könnt euch meine Enttäuschung vorstellen!), gewährt uns die Autorin aber Einblicke in die Vergangenheit und wie sich Jordan und Courtney kennen gelernt haben. Immer wieder werden sie an bestimmte Dinge erinnert und so kann man gut nachvollziehen woher, grade bei Courtney, dieser Unwille für diese Reise kommt.

Leider lässt die Geschichte mit jedem weiteren Kapitel nach und während ich zu Beginn noch öfters grinsen konnte und mir einige besonders schöne Szenen markiert hatte, wurden es mit der Zeit immer weniger. Genauso hat sich auch mein Verhältnis zu Courtney geändert – sie würde immer kindischer, emotionaler, anstrengender und auch aggressiver. Sie hat so viel angestaute Wut in sich, lässt sich auf keine Gespräche ein, will nur ihren Kopf durchsetzen. Irgendwann fand ich sie nur noch nervig und zum Schluss hat mir Jordan richtig leid getan, so wie sie mit ihm umgesprungen ist.

Und dann möchte ich noch ein paar Worte loswerden zum Grund ihrer Trennung. Den fand ich ehrlich gesagt so an den Haaren herbei gezogen und warum sich einer der Charaktere darauf eingelassen hat, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. In vieler Hinsicht blieb mir die Autorin in diesem Buch zu oberflächlich. Sei es die Idee zur Ausgangslage oder auch bei der Umsetzung der Nebencharaktere, die zwar da, aber nicht fassbar sind. Meine Erwartungen konnten sich in keinster Weise erfüllen und momentan sieht es nicht so aus, als würde ich noch ein Buch der Autorin lesen wollen. Zumindest gibt es in dem Genre bessere Autoren als sie.

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