Review: Hope Flames by Jaci Burton

Dienstag, 20. Mai 2014

©Goodreads.com

„Thirty-two and finally setting up her veterinary practice in the town she once called home, Emma Burnett is on her own and loving it. Independent and driven, she's not letting any man get in the way of her dreams. Not again.

That's fine with Luke McCormack. Divorced and hardly lacking in female company when he needs it, he's devoted to the only faithful companion in his life - his police dog. Still, there's something about Emma he can't shake. When a series of local break-ins leaves Emma vulnerable, she seeks help from the first man to spark her desire in years. And now they're giving each other something they thought they'd lost forever...
hope.

***

Ich weiß genau wo hier der Fehler lag und warum mich Jaci Burton mit diesem Reihenauftakt nicht so begeistern konnte wie erwartet. Denn meine Vorstellung von diesem Buch war sowas von vorgegeben – ich sah das Cover, las den Klappentext und hatte sofort ein anderes tolles Buch vor Augen und die Hoffnung kam auf in Hope Flames so etwas wie ein zweites Animal Magnetism wie von Jill Shalvis zu finden. Aber ganz ehrlich – wenn man die Cover vergleicht, die Ausgangssituation und man kennt die Reihe von Jill Shalvis, dann kann man gar nicht nicht einen Vergleich ziehen! Zumindest kann ich euch jetzt vorwarnen, dass die beiden Bücher nichts gemeinsam haben. Spricht euch die Idee jedoch an, muss ich euch zu Jill Shalvis verweisen, die das für meinen Geschmack so viel besser umgesetzt hat.

Als Erstes konnten mich hier die Tiere von sich überzeugen – immer wenn ich Geschichten lese in denen Tiere eine größere Rolle spielen, wünsche ich mir selbst wieder einen Hund zu haben. Zumindest in dieser Hinsicht konnte die Autorin einen Wunsch wecken. Bei den Charakteren selbst ließ die Sympathie aber länger auf sich warten. Das Problem sehe ich darin, dass man als Leser zwar Dinge erzählt bekommt, sie aber nicht fühlen kann. Man bekommt eine Tatsache vor die Nase gesetzt, aber die Emotionen dazu fehlen. Die Charaktere sind super darin Smalltalk zu führen, aber die ernsten Themen werden übersprungen oder in zwei Sätzen abgehandelt. So bekommt man kein Gespür für die Persönlichkeiten, die sie sein sollen.

Auch in Sachen Humor kann Jaci Burton nicht zur Gänze überzeugen. Vielmehr wirkt es grade in der ersten Hälfte sehr erzwungen, wenn es humorvoll sein soll. Die Charaktere verhalten sich steif und angespannt. Das merkt man auch ihren Gesprächen an, denn nicht mal der Smalltalk wirkt natürlich, sondern verkrampft. Es war auch nicht förderlich, dass sich die Charaktere selbst immer auf Distanz gehalten haben. Von Anfang an haben sie deutlich gesagt, dass sie keine Beziehung wollen und nach keinem Partner suchen. Natürlich sind sie aus vorherigen Beziehungen geprägt, aber so wie sie sich verhalten haben, konnte ich ihnen nicht abnehmen, dass das hier Liebe ist was sich zwischen ihnen entwickelt. In dieser Hinsicht bin ich Romantikerin und will genau das in Liebesgeschichten auch lesen.

Meine Erwartungen waren also viel zu hoch und die Geschichte konnte dieses nicht erfüllen. Das war mir nach wenigen Seiten schon klar, aber trotzdem habe ich mir den zweiten Band noch bestellt. Denn zum Schluss hin wurde es noch besser und vielleicht ist die Autorin jetzt erst warm gelaufen und kann mit einem zweiten Band in dieser Welt überzeugen. Ich habe vor das bald heraus zu finden und dieses Mal sind meine Vorstellungen auch realistischer.

Kommentare:

  1. Schade, dass das Buch deinen Erwartungen so hinterhergehinkt hat!
    Bei mir liegt es ja auch im SuB und ich habe eigentlich ständig vor, es demnächst auch mal ins Auge zu fassen. Da scheint es ja dann direkt von Vorteil zu sein, dass ich "Animal Magnetism" noch nicht kenne und in dieser Richtung überhaupt keine Erwartungen mitbringe. :)

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    1. Ich kann mir vorstellen, dass sich das positiv auswirken könnte, wenn du das Buch von Shalvis noch nicht kennst. Vielleicht liest du das Buch ja bald mal, ich wäre direkt neugierig auf deinen Eindruck dazu ;)

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