Review: Archangel's Storm by Nalini Singh

Dienstag, 8. April 2014

©Goodreads.com


„With wings of midnight and an affinity for shadows, Jason courts darkness. But now, with the Archangel Neha’s consort lying murdered in the jewel-studded palace that was his prison and her rage threatening cataclysmic devastation, Jason steps into the light, knowing he must unearth the murderer before it is too late.

Earning Neha’s trust comes at a price—Jason must tie himself to her bloodline through the Princess Mahiya, a woman with secrets so dangerous, she trusts no one. Least of all an enemy spymaster. With only their relentless hunt for a violent, intelligent killer to unite them, Jason and Mahiya embark on a quest that leads to a centuries-old nightmare… and to the dark storm of an unexpected passion that threatens to drench them both in blood.

***
Seit der ersten Stunde bin ich ein großer Fan von Nalini Singh und ihren Büchern. Nie konnte ich genug davon bekommen und jedes neue Buch sofort verschlungen. Bei Archangel’s Storm war das zum ersten Mal anders, denn als ich gesehen habe, dass Jason hier im Mittelpunkt steht, verging mir die Freude darauf. Die Guild Hunter Reihe steht für mich für Raphael und Elena und ich wollte mehr von ihnen sehen, erleben wie sich ihre Beziehung weiter entwickelt und wie sie sich verändern. Ich wollte nicht davon weg und hatte darum keine Lust darauf über Jason zu lesen. In der Zwischenzeit ist aber die Fortsetzung hier eingezogen und obwohl ich kurz überlegt hatte, diesen Band hier einfach zu überspringen, wurde ich dann doch zum Lesen überredet.

Schlussendlich war Archangel’s Storm nicht schlecht und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Allerdings war es mir über lange Strecken auch zu langatmig, die Charaktere nicht so facettenreich, die Handlung nicht so ansprechend, geschweige denn von besonderer Wichtigkeit für den gesamten Handlungsbogen. Grade das gleich bleibende Spannungsniveau sorgt dafür, dass man sich leicht von anderen Dingen ablenken lässt. Es gibt keine Gefühlsachterbahn, keine plötzlichen Entwicklungen, keine Höhepunkte in der Handlung. Das ist natürlich auch den Charakteren zuzuschreiben, die in ihrer Art beide sehr ruhig sind. Jason ist ein Beobachter, steht nicht gerne im Mittelpunkt und auch Mahiya hat zu viel zu verlieren um sich je entspannen zu können. Zudem fühle ich mich ein bisschen betrogen, denn ich bin überzeugt davon, dass Jason und Mahiya längst nicht zeigen konnten was in ihnen steckt!  Vielleicht kommt das in einer der Fortsetzungen zum Vorschein, aber hier wäre der perfekte Ort gewesen um all ihre Stärken zu zeigen.

Positiv erwähnen möchte ich unbedingt noch, dass ich die Einblicke zu Dmitri und Hope besonders gut fand. Der vierte Band der Reihe konzentrierte sich ja auf sie und Hope traf dort eine Entscheidung, die ihr Leben grundlegend verändern sollte und nun zu sehen wie sich das entwickelt und wie sich Dmitri ihr gegenüber verhält, sie unterstützt und auf sie eingeht, hat mir sehr gut gefallen. Es war ein Einblick, der ihre Geschichte ergänzt hat und gleichzeitig zeigt, wie ihr Schicksal im großen Ganzen zu sehen ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei der Wertung doch mit mir zu kämpfen hatte. Ein C ist doch gar nichts Schlechtes und wenn ich das Buch mit anderen aus der Reihe vergleiche, dann kann ich auch keine bessere Wertung geben. Dennoch fühlte es sich merkwürdig an, ‚nur’ ein C zu geben und damit das Buch als durchschnittlich zu bezeichnen, obwohl es mich gut unterhalten hatte. In der Reihe selbst ist es damit zwar kein Highlight, gibt aber interessante Einblicke in die Welt der Erzengel.

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