Review: It's in His Kiss by Julia Quinn

Mittwoch, 12. März 2014

©Goodreads.com

„Gareth St. Clair is in a bind. His father, who detests him, is determined to beggar the St. Clair estates and ruin his inheritance. Gareth's sole bequest is an old family diary, which may or may not contain the secrets of his past... and the key to his future. The problem is - it's written in Italian, of which Gareth speaks not a word.

All the
ton agreed: there was no one quite like Hyacinth Bridgerton. She's fiendishly smart, devilishly outspoken, and according to Gareth, probably best in small doses. To Hyacinth, Gareth's every word seems a dare, and she offers to translate his diary, even though her Italian is slightly less than perfect. But as they delve into the mysterious text, they discover that the answers they seek lie not in the diary, but in each other ...

***

Ich war mir erst nicht sicher wie mir Hyacinth gefallen würde und ob ich mich mit ihr verbunden fühlen könnte. Denn in den vorherigen Büchern war sie nie ein Charakter, der für mich besonders hervor stach und mich für sich einnehmen konnte (wahrscheinlich war sie mir noch zu jung). Und auch Gareth lernen wir erst hier kennen, was es noch interessanter machte. Schließlich sind wir in der Bridgertons Reihe weit voran geschritten und da noch mit neuen Dingen überraschen zu können, ist nicht einfach. Schlussendlich bietet „It’s in His Kiss“ tolle Unterhaltung in typischer Julia Quinn Manier. Die Charaktere passen trotz ihrer Unterschiede überraschend gut zusammen, Lady Danbury erleben wir von ihrer besten Seite (dafür hätte das Buch schon einen Extrapunkt verdient!) und alleine damit ist für den humorvollen Unterton gesorgt.

Gareth & Hyacinth: wer hätte gedacht, dass die beiden zusammen finden würden. Die Antwort ist wohl Lady Danbury, die auf herrlich verschrobene Art und Weise die Londoner Gesellschaft auf Trab hält und auch den beiden gerne einen Schubs in die richtige Richtung gibt. Was als Familienforschung beginnt, endet schließlich in einer kleinen Schatzsuche, die die beiden Charaktere immer näher bringt. Hyacinth ist die Jüngste im Bunde der Bridgertons und ihre Mutter hat es sich nun zum Ziel gesetzt ihr die Heirat schmackhaft zu machen. In Lady Danbury hat Hyacinth eine gute Freundin getroffen, die ihr von der Wesensart her sehr ähnlich ist - beide sagen sie was sie denken, sind neugierig, wollen über alles Bescheid wissen und legen die Regeln des Tons auch mal großzügig aus.

Gareth blickt dagegen auf eine schwierige Kindheit mit seinem Vater zurück. Das hat seine Gründe, die ich hier aber nicht erzählen möchte. Seine Großmutter, Lady Danbury, ist die einzige Person, die er liebt und von der auch er geliebt und so akzeptiert wird wie er ist. Die Londoner Gesellschaft ist ihm ziemlich egal, vielmehr versucht er seinem Vater so gut es geht aus dem Weg zu gehen. In ihrer Art ergänzen sich die beiden ja wunderbar - Gareth schafft es immer wieder Hyacinth sprachlos werden zu lassen und das sagt schon einiges über ihn aus, denn Hyacinth weiß zu jedem Thema etwas zu sagen.

Zugegeben, ich hatte nicht erwartet, dass ich die beiden so ins Herz schließen würde, weil ich vorher kaum etwas über sie wusste, aber man kommt nicht gegen sie an. Dazu noch die kleine Schatzsuche, geheime Treffen, das Entschlüsseln des Tagebuches und das Erkennen, dass es manchmal doch wichtigere Dinge gibt, aber man solche Details dennoch nicht vergisst, sorgen dafür, dass sich diese Geschichte innerhalb der Reihe dennoch sehr gut abheben kann. Julia Quinn überrascht mit neuen Elementen und kann immer noch begeistern. Und Lady Danbury darf man auch nicht vergessen! Sie hat den beiden hier und da fast die Aufmerksamkeit gestohlen, was mich nicht so störte. Denn ich war auf sie fast neugieriger, als auf Hyacinth. Auch mit diesem 7. Band in der Reihe weckt die Autorin immer noch die Neugierde auf die Bridgertons!

Kommentare:

  1. Schöne Rezi. Hast du auch die Smythe-Smith Quartet Reihe gelesen? Davon habe ich mir gerade den ersten Teil zugelegt.
    Liebe Grüße
    Sunny

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    1. Gelesen habe ich bisher nur die Bridgertons, aber ich habe von Julia Quinn noch Bücher hier! Ich kann zwar grade nicht sagen, welche genau das sind, aber aus der Smythe-Smith Reihe müsste eigentlich eins dabei sein.

      Und ich habe zwar noch keine Vergleichsmöglichkeiten, wie Winterkatze und Elena, aber die Bridgertons sind toll! Die solltest du dir unbedingt ansehen, wenn du etwas Historisches lesen möchtest <3

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  2. Lady Danbury ist eh die beste Figur der Bridgerton-Reihe. :D Von ihr kann man gar nicht genug lesen und da darf sie locker jeder Hauptfigur die Show stehlen! *g*

    @Sunny: Die Smythe-Smith-Geschichten sind auch nett, aber leider lange nicht so gut wie die Bridgertons. Wären die Romane von einer anderen Autorin, dann wäre ich vermutlich zufriedener damit, aber Julia Quinn hat nun mal bewiesen, dass sie es besser kann.

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    1. Ich hatte immer drauf gehofft, dass Lady D. irgendwo eine Kurzgeschichte bekommt, aber so hat das richtig gut gepasst. Und von mir aus hätte sie auch noch öfters vorkommen können - das war stellenweise sogar interessanter als das eigentliche Pärchen *g*

      Ich habe auch von allen Seiten gehört, dass die Bridgertons die besten Bücher von ihr sind und grade ihre neueren Sachen nicht mehr an den Stil heran reichen. Und ich find es schon traurig, dass ich das Beste von ihr nun schon gelesen haben soll...

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  3. Yeah, Lady Danbury! Und ich muss Winterkatze zustimmen, die Smythe-Smiths sind zwar auch sehr sympathisch, aber nicht so überzeugend.

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    1. Neugierig bin ich aber schon auf sie - die armen Mädels, die da immer spielen 'durften'. Nur die Zuhörer haben mir noch mehr Leid getan ;)

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