Review: Close Contact by Katherine Allred

Dienstag, 11. Februar 2014

©Goodreads.com
Review zu Band #1

„A Genetically Engineered Person and self-proclaimed "party girl," Echo Adams loves her diplomatic job entertaining alien bigwigs for the Galactic Federation. But the Bureau of Alien Affairs has discovered she's much more than she thinks-that a rogue scientist endowed her with skills and psi abilities dwarfing those of common GEPs. And suddenly Echo's luxury life is over, replaced with a far more dangerous one: a special agent expected to not only chase bad guys, but eliminate them.

***

Nachdem ich von Katherine Allred mit Close Encounters schon so überrascht wurde, konnte ich es gar nicht erwarten das nächste Buch von ihr aus dem SuB zu befreien. Umso schöner war dabei, dass Close Contact mit dem ersten Band zusammenhängt, auch wenn es sich auf neue Charaktere konzentriert. Das war mir erst gar nicht klar und ich war schon traurig, weil ich diese Welt nicht verlassen wollte. In Close Contact lernen wir zwar einen komplett neuen Planeten kennen, aber es findet sich dennoch viel Bekanntes wieder. Mit diesen beiden Büchern habe ich nun auch unterschiedliche Seiten von Katherine Allred kennen gelernt und durfte feststellen, dass sie sowohl tempo- und actionreiche Szenen schreiben kann, als auch gefühlsbetonte und bei beiden fühle ich mich wohl. Ich sehe mich schon jetzt nach weiteren Büchern von ihr um.

Nun aber zurück zu den Charakteren, die wir hier kennen lernen. Echo ist ein lebenslustiger Mensch bzw. eine genetisch veränderte Person und sie muss sich mit ihrer neuen Rolle erst zurecht finden. Plötzlich ist ihr bekanntes Leben vorbei und das verdankt sie Enthüllungen von Kiera, die mit dem Ende von Close Encounters aufkamen. Echo werden Fähigkeiten zugeschrieben, die sie in sich nicht sieht und die sie auch nicht will. Lange kämpft sie dagegen an und möchte doch eigentlich nur ein normales Leben führen. Darauf konzentriert sich auch ein Großteil des Buches und wie Echo neue Seiten an sich kennen lernt und sich auf Neues einlässt. Auch der Commander ist eine interessante Persönlichkeit, der über Fähigkeiten verfügt, die die Geschichte noch spannend machen.

Besonders schön fand ich auch die Verbindung zu Close Encounters. Damit hatte ich ja gar nicht gerechnet, denn für mich war diese Geschichte abgeschlossen, aber eine bestimmte Lebensform hatte noch mehr zu erzählen und deren Schicksal ist auch für Close Contact wichtig. Auch das Wiedersehen mit Thor und Kiera war toll, denn wir sehen wie sich ihre Beziehung weiter entwickelt hat und wie sich ihr Zusammenleben gestaltet.

Den Schluss fand ich dann, wie beim Vorgänger schon, ein bisschen überstürzt. Überhaupt kommt die Handlung hier viel schneller in Schwung, die Ereignisse überschlagen sich bald und Echo kommt immer wieder in Situationen in denen sie auf ihre neuen Fähigkeiten zurück greifen muss. Diese schnelle Abfolge der Ereignisse hat zwar auch etwas für sich, aber mir fehlten die intensiveren Momente zwischen Echo und dem Commander.

Schlussendlich war Close Contact ganz anders als sein Vorgänger. Während dieser ruhig begonnen hatte und sich dann auf das Kennenlernen von Kiera mit den Buri konzentriert hat (und im Vordergrund die Frage stand, wie zwei Gruppen miteinander kommunizieren können, wenn es doch die sprachliche Barriere gibt), so hat Close Contact ein ganz anderes Tempo vorgegeben. Es gefiel mir mit seiner Art auch sehr gut, aber der erste Band ist dennoch mein Favorit (schließlich war da noch alles so neu!). Wer sich einmal in die Science Fiction vortasten möchte, ist hier genau richtig, denn diese Elemente fallen  eher schwach aus, sodass man davon nicht überrumpelt wird, sie zwar eine nette Ergänzung sind, aber nicht dominieren.

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