Review: Lola and the Boy Next Door by Stephanie Perkins

Montag, 2. Dezember 2013

@Goodreads

Review zu Band #1

Lola Nolan is a budding costume designer, and for her, the more outrageous, sparkly, and fun the outfit, the better. And everything is pretty perfect in her life (right down to her hot rocker boyfriend) until the Bell twins, Calliope and Cricket, return to the negihborhood. When Cricket, a gifted inventor, steps out from his twin sister's shadow and back into Lola's life, she must finally reconcile a lifetime of feelings for the boy next door.

***

Wer Anna and the French Kiss von Stephanie Perkins gelesen hat, wird nicht auf eine weitere Geschichte von dieser Autorin verzichten wollen. Anna war süß und bezaubernd, das Setting in Paris ansprechend und die Charaktere so umwerfend, das man gerne mehr Zeit mit ihnen verbracht hätte. Und in gewisser Weise erlaubt uns die Autorin das sogar, denn in Lola and the Boy Next Door gibt es ein Wiedersehen mit Anna und St. Clair. Stephanie Perkins hat hier erneut eine stimmungsvolle Geschichte geschaffen und mit Lola und Cricket ein Pärchen präsentiert, das man einfach mögen muss.

Im Grunde kann man Lola and the Boy Next Door als Stand Alone lesen, da wir Lola und Cricket hier erst kennen lernen. Leider fiel mir der Einstieg hier etwas schwerer als noch bei Anna and the French Kiss. Dort konnte mich die Stimmung sofort gefangen nehmen und ehe man sich versah hatte man schon die Hälfte des Buches hinter sich. Hier war es nun so, dass ich mich mit den Charakteren erst anfreunden musste. Denn Lola macht es einem zu Beginn doch etwas schwierig mit ihrem Drama um die Bell Geschwister Cricket und Calliope. Die Autorin bauscht da etwas auf, das rückblickend fast schon lächerlich war und man fragt sich wofür das nötig war.

Und ich fand es auch schade, dass sich die Grundidee aus dem Vorgängerband wiederholt - Elternprobleme, das Mädchen hat einen Freund und verliebt sich in einen anderen etc. Man hat ein bisschen das Gefühl, Lola würde hier Etiennes Rolle einnehmen. Dabei ist Lola mit ihrer Art so ganz anders und auch einzigartig – sie ist verrückt, ungezwungen und natürlich. Sie tobt sich gerne im Bereich der Mode aus und trägt nie das gleiche Outfit zweimal. Sie definiert sich quasi über das was sie trägt. Cricket ist da ihr ruhiger Gegenpart. Seine Schwester ist sportlich sehr erfolgreich und da wurde er oft in die Zuschauerrolle gedrängt, die sich auch in seiner Wesensart widerspiegelt. Er ist unkompliziert und freut sich über kleine Dinge am meisten. Das ist richtig erfrischend, weil er jeden Moment genießt.

Zwar lehnt die Ausgangssituation an Anna and the French Kiss an und die Dramatik zu Beginn des Buches war mir etwas überzogen, dennoch konnten mich die Charaktere begeistern und für sich einnehmen. Stephanie Perkins beweist erneut, dass sie es versteht mit Worten umzugehen. Dieses Gefühl mich selbst ein bisschen zu finden, habe ich bei solchen Büchern öfters, wenn auch die Protagonistin sich sicher wird wer sie ist und was sie will. YA vom Feinsten, eine Protagonistin, die zu sich selbst und zur Liebe ihres Lebens findet und eine Leserin, die ein Gefühl von Zufriedenheit und Geborgenheit entdeckt - ich möchte mehr davon!

Kommentare:

  1. Ich muss ja zugeben, dass mich das Thema überhaupt nicht reizt, aber ich lese so gern deine begeisterten Rezensionen. :)

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    1. Dabei habe ich in der Rezi eh so viel gemeckert ;)
      Und es kann ja nicht jedes Buch für jeden was sein, auch wenn ich das schade finde und meine Lieblingsbücher am liebsten jedem andrehen würde *g*

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    2. Was schließlich unterhaltsam zu lesen war! :D
      Zum Glück haben wir alle einen unterschiedlichen Geschmack und sorgen so dafür, dass die vielfältigsten Veröffentlichungen einen Markt haben. *g*

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    3. Ah, dann ist ja gut, wenn die Kritik unterhaltsam zu lesen ist ;)

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