Review: Rumor Has It by Jill Shalvis

Dienstag, 19. November 2013

@Goodreads

Review zu Band #1Band #2Band #3

„Special Ops soldier Griffin Reid doesn’t exactly have happy memories of growing up in Sunshine, Idaho. He’s only come back to recover from a war injury, and while he refuses to admit he’s in a weakened state, he finds comfort in the last person he’d expect.
Kate Evans teaches fourth grade science in Sunshine, the place she’s always called home. Dreaming of graduate school and a happily-ever-after, she’s desperate to break out of the monotony of Sunshine. Luckily, a certain sexy man has just come back into her life.
To Griffin, Kate as always been his little sister’s friend, but now he’s finding her to be so much more.”

***

Zu einem Buch von Jill Shalvis greife ich immer dann gerne, wenn ich mich entspannen und wohl fühlen möchte. Wenn ich humorvolle und liebenswerte Charaktere suche. Wenn ich kein künstliches Drama erleben möchte, sondern eine Natürlichkeit, die einfach ungezwungen wirkt und darum so ansprechend und wohltuend ist. Und meistens finde ich das auch in ihren Büchern. Nur Rumor Has It sollte da etwas aus der Reihe tanzen. Nicht, dass es schlecht gewesen wäre, aber es hätte besser, schöner, empfindsamer sein können.

Die Charaktere haben wir schon kurz im Vorgängerband kennen gelernt, hier sehen wir sie aber in all ihren Facetten. Dabei bleiben aber leider die Nebencharaktere ziemlich außen vor, obwohl so viel Potential in ihnen steckt. Kates Vater hätte ich ab einem gewissen Zeitpunkt nur  noch schütteln können, dagegen fand ich ihren kleinen Bruder Tommy herzallerliebst – mit seinen Heldenkostümen und den wissenschaftlichen Fakten, die er bei jeder sich bietenden Gelegenheit einbringt, kann man gar nicht anders, als ihn zu mögen.

Kate war mir zu Beginn sehr sympathisch. Sie kümmert sich um ihre Familie und vernachlässigt dafür ihre Wünsche. Sie will, dass sich andere gut fühlen und tut alles dafür. Sie verschiebt sogar ihren Traum immer wieder und nimmt das Angebot für eine weitere Ausbildung, ihr Wunsch, nicht an. Weil wir uns ein Happy End wünschen, das natürlich alle Bereiche abdeckt, könnt ihr euch sicherlich denken, dass sich auch das im Laufe der Handlung ändert und dagegen hatte ich auch nichts. Nur wie es passiert ist. Ich konnte in Kate keine Wandlung sehen, darum blieb diese Entwicklung etwas farblos.

Auch Griffin mochte ich sofort – noch bevor man ihn richtig kennen lernt konnte er bereits mit Punkten überzeugen, die mich persönlich immer sehr ansprechen: er war im Militär und ist aufgrund einer Verletzung ausgeschieden, mit der er noch immer zu kämpfen hat. Da geht mir schon das Herz auf, noch bevor Griffin zeigen kann, dass er Kate nicht ausnutzen möchte, dass er mehr möchte als nur die eine Nacht, dass er ein Zuhause haben möchte, einen Art an dem er sich selbst finden kann. An einer Stelle dachte ich, er könne seinen militärischen Hintergrund in die Handlung hier mit einbringen, aber da hat uns die Autorin in die Irre geführt und was viel versprechend begann verläuft dann im Sand.

Was ich in diesem Buch schmerzlich vermisst habe, waren die süßen Tiere, die in den vorherigen Bänden immer eine Rolle spielten und die man am liebsten selbst haben möchte. Das und die oben erwähnten Kritikpunkte bringen dann eine Wertung zustande, die nicht schlecht ist, aber die für Jill Shalvis Verhältnisse einiges aussagt. Nun heißt es erneut ein Jahr auf die Fortsetzung warten und ich hoffe, dass mich die dann mehr überzeugen kann.

Kommentare:

  1. Definitiv haben die Tier gefehlt, und dass nicht einmal Thing One und Thing Two einen Namen bekommen hatten, fand ich schon nicht mehr schön. Mal ehrlich, wäre das zuviel verlangt gewesen? Oo

    Ansonsten kennst du ja meine Einstellung zu dem Shalvis und weißt, dass ich dir nur zustimmen kann. Ich habe definitiv mehr erwartet - einfach mehr von allem. Außer Tommy, der ja wirklich zum Knuddeln war. ;)

    LG,
    Mandy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das wäre eigentlich das Mindeste gewesen, wenn man bedenkt welche Rolle die lieben Tierchen vorher eingenommen haben! Schade, da hat einem die Autorin wirklich nen kleinen Dämpfer verpasst...
      Liebe Grüße, Melli

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.