Review: The Last Princess by Galaxy Craze

Donnerstag, 14. November 2013

@Goodreads


"A series of natural disasters has decimated the earth. Cut off from the rest of the world, England is a dark place. The people are growing restless. When a ruthless revolutionary sets out to overthrow the crown, he makes the royal family his first target. Now Eliza must risk everything to ensure that she does not become... The Last Princess."

***

Das Buch umfasst grade mal 300 Seiten und da kann ich die Autorin nur bewundern, wie sie es geschafft hat ihre Handlung auf diesem Raum unterzubringen. Sie zieht einen weiten Bogen vom Beginn der Naturkatastrophe, die dafür sorgt, dass Chaos aus- und das System zusammenbricht (der Beginn der so genannten Seventeen Days), über das persönliche Schicksal von Eliza, bis hin zu Aufständen unter der Bevölkerung. Und tatsächlich kann das Buch als Stand Alone bestehen und für mich wird es auch so einer sein. Das Ende passt zur Geschichte, der Handlungsstrang wird geschlossen und man bleibt zufrieden zurück. Zwar bleiben vereinzelt noch Fragen offen, aber keine davon ist so dringend, dass man unbedingt eine Fortsetzung benötigen würde.

Der größte Kritikpunkt meinerseits liegt bei Eliza. Zwar ist es schön und gut, wenn sie ihren Instinkt vertraut, aber es schadet auch nicht das geplante Vorhaben zu durchdenken. So kommt es, dass sie viel zu oft Glück hat und das nicht mehr realistisch ist. So viel sie auch ertragen und erleiden muss, so wenige Hürden stehen ihrem Vorhaben im Weg. Schlussendlich hört sich der Klappentext schöner an, als das Buch ist, aber wer nicht zu viel erwartet, sondern sich mit einer wenig komplexen  und eher oberflächlichen Geschichte zufrieden gibt (und die können zwischendurch auch gut tun!), ist hier genau richtig.

Galaxy Craze schreibt sehr angenehm und schon nach wenigen Seiten ist man ganz in der Geschichte versunken. Auch das Englischniveau ist hier nicht so hoch und so kommt man sehr schnell voran. Die Autorin führt uns im Zuge der Handlung quer durch England und diese sich ständig ändernden Schauplätze zeigen, wie es in diesen Teilen des Landes aussieht, während man aber über die Grenzen Englands hinaus nichts über die Auswirkungen der Katastrophe erfährt. Ich hätte mir gewünscht, wenn sich die Autorin neben einer besseren Darstellung von Eliza auch mehr Zeit für den Weltenaufbau genommen hätte und mehr in die Tiefe gegangen wäre. So bleibt vieles nur oberflächlich behandelt und wäre damit für die Geschichte erst gar nicht notwendig gewesen.

Kommentare:

  1. Hört sich ja nichts so gut an, aber da ich meist nicht sehr anspruchsvoll bin, werde ich es auf meiner Wunschliste lassen. Mal schauen. Sehr dringend ist ein Kauf aber nicht. :)
    LG
    Sunny

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    1. Ach, die Geschichte war durchaus schön, aber halt nicht besonders anspruchsvoll ;) für Zwischendurch ist es aber zum Abschalten ideal.
      Liebe Grüße, Melli

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