Series Review: Pacific Heat by Jill Shalvis

Dienstag, 9. April 2013



Paperback Ausgaben, 282 Seiten / 315 Seiten
ISBN 9780425228685 / 9780425233665

Serie: Pacific Heat #1 und #2
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)






Pace Martin is the ace pitcher for the Pacific Heat. He's got the arm, the experience, and the wins. He's also got the pain, the pressure, and the possible end of his career looming over him. The last thing he needs now is a distraction, even if it comes in the form of a tough, beautiful, tell-it-like-it-is writer who sees past his defenses. Holly Hutchins knows a good story when she sees one, and the tall, dark, and slightly attitude-challenged Pace Martin fits the bill. But when she realizes there's more at stake than just a win, she begins to see the jock in a different light.

After a woman claims she's pregnant with Wade O'Riley's love child, Major League Baseball's most celebrated catcher and ladies' man is slapped on the wrist by management and ordered to improve his image. His enforcer is the team's publicist, the tough and sexy Samantha McNead. When Wade needs a date for a celebrity wedding, Sam steps up to the plate as his "girlfriend". But given her secret crush on him and that one awkward night a year ago in a stalled elevator with too much Scotch, the whole thing is an exercise in sexual tension. But the next day Sam is back to her cool self. Now, to win the love of his "pretend" girlfriend, he needs a home run - even if it involves stealing a few bases..
Inhalt © Goodreads.com

Review
Wer meinen Blog schon länger verfolgt wird wissen, dass ich von Jill Shalvis schon recht viel gelesen habe (die Lucky Harbor Reihe, die Animal Reihe, die Wilder Reihe) und mich in ihren Geschichten immer verlieren konnte. Diese Contemparies kamen zum größten Teil ohne großartige Konflikte aus, die Charaktere konnten einfach sie selbst sein und mussten sich für ihren jeweiligen Partner nicht verbiegen. Ihr Zusammensein fühlte sich natürlich an und Jill Shalvis wurde für mich zu einem Garant für Wohlfühlbücher.

Bei diesem Hintergrund war es nur eine Frage der Zeit bis ich mich an ihre Sports Romances wagen sollte. Lange genug hat das Warten schließlich gedauert, dafür habe ich die Bücher umso schneller verschlungen. In dieser Reihe versucht Jill Shalvis den Lesern Baseball näher zu bringen und ich muss sagen, obwohl ich diese Sportart nur in den Grundzügen kenne und nicht mal Ansatzweise bei den Fachbegriffen etc. mithalten konnte, fühlte ich mich zum Schluss der Reihe selbst wie ein Baseballfan. Jill Shalvis vermag es toll diese Stimmung zu vermitteln und reißt ihre Leser wie Sportfans regelrecht von ihren Plätzen.


Bei Double Play stehen Pace und Holly im Mittelgrund und das ist von Anfang an eine explosive Mischung. Paces Karriere steht auf dem Spiel, Holly sucht nach Material für ihre nächsten Blogartikel rund um Baseball und die Pacific Heats, dass sich hier die Interessen ungünstig überschneiden ist wirklich Pech. Andererseits lernen die beiden so auch, dass es noch andere Dinge im Leben gibt und das sich nicht alles um die Karriere drehen kann. Pace sieht das schon früher, engagiert sich auch neben seiner Arbeit und unterstützt Jugendliche. Holly muss erst noch lernen, dass private Angelegenheiten nicht über der Arbeit stehen sollten. In dieser Situation Vertrauen zueinander aufzubauen fällt nicht leicht, aber sie machen es sich auch nicht gegenseitig schwerer als nötig. Sie ergänzen sich sehr gut und bei beiden Charakteren hat man das Gefühl man könne sie auch im realen Leben treffen.

Interessant fand ich hier, dass die Autorin klar einen Standpunkt bezog und einem Thema viel Raum in diesem Buch zusprach. Nämlich der Rolle von Drogen im Sportbusiness. Während Holly an ihren Artikeln rund um die Pacific Heats arbeitet stoßt sie auch auf dieses Thema und gemeinsam mit den Leser macht sie sich daran es zu ergründen. Und das wahrlich nicht einseitig – die Autorin spricht viele Aspekte an und zeigt auch die Spieler selbst unter diesem Blickwinkel. Das Buch bekommt damit eine gewisse Ernsthaftigkeit und Tiefe, die ich nicht erwartet hatte.

Slow Heat widmet sich schließlich Wade und Samantha. Beide haben sie Probleme sich auf andere einzulassen. Wade scheint sich zwar nach außen hin zu integrieren, aber tatsächlich stellt er für Projekte gerne Geld zur Verfügung, möchte sich aber nicht persönlich engagieren. Samantha kennt nur ihre Antwort, was bei ihrer Familie kaum ein Wunder ist. Nur sieht sie nicht was ihr dadurch alles entgeht. Das die beiden da perfekt zusammen passen steht dann außer Frage. Ihre jeweiligen Vorgeschichten machen es ihnen nur schwer sich auf den anderen auch emotional einzulassen. Sie wollen es auf der körperlichen Ebene belassen, dabei merkt man relativ schnell, dass sie noch so viel mehr zu bieten haben, wenn sie nur ihre Ängste überkommen könnten.

Die Autorin vermag es zudem das Prickeln zwischen den einzelnen Paaren sehr gut zu vermitteln, wobei es aber keine Liebe auf den ersten Blick ist, sondern die Beziehungen langsam wächst und sich vertieft. Außerdem musste man auch auf den humorvollen Unterton nicht verzichten. Jil Shalvis schreibt leicht und es wirkt so als würden ihr die Worte nur so aus den Fingern fließen, als müsste sie sich nicht anstrengen dafür und dementsprechend natürlich lassen sich die Geschichten lesen. Man verliert sich einfach in ihnen, vergisst alles um sich herum und wundert sich erst im Nachhinein wie viel Zeit doch vergangen ist.

Vor einiger Zeit wurde ich nach einem Geheimtipp in Sachen Sports Romances gefragt und ich konnte damals keine Antwort darauf geben. Ich hatte zwar schon so manches Buch aus diesem Genre gelesen, aber es war bis jetzt noch kein Highlight dabei. Das sollte sich mit der Pacific Heat Reihe von Jill Shalvis aber ändern und wer auf der Suche nach tollen Sports Romances ist – hier seid ihr richtig! Unbedingt lesen!  Für Fans von Jill Shalvis ist das sowieso ein Muss, aber auch für Neulinge wäre das hier ein toller Einstieg in die Welt von Jill Shalvis. 

Kommentare:

  1. Hehe, ich mag Sport Romances sehr gern. Diese beiden waren auch wirklich hübsch. Mein Liebling in dem Bereich ist immernoch See Jane Score von Rachel Gibson gefolgt von den anderen "Chinooks" (die Serie) und auch die alten SEPs rund um die Chicago Stars.

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    1. Da sagst du was! Die Chicago Stars Reihe habe ich auch geliebt und sie verschlungen <3 das ist allerdings schon recht lange her, habe sie sogar noch alle auf Deutsch gelesen, aber leider hat SEP (soweit ich das weiß) in den letzten Jahren ja nichts mehr in diese Richtung geschrieben :( das würde ich mir nämlich auch sofort holen...

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